Wald
Wald. Was Luther mit Wald übersetzt, bezeichnet nicht immer Hochwald, sondern auch Buschwerk, Gesträuch oder Heide, zum Beispiel 2 Chr. 27,4; Jer. 4,29. Immerhin ist wohl sicher, daß das h. Land einst etwas reicher an Waldbestand gewesen sein mag als heute. 2 Kö. 2,24 kommen Bären aus dem Wald bei Bethel. Nach Jer. 5,6; 12,8; Am. 3,4 beherbergt der Wald Löwen und nach Ps. 50,10; Jes. 56,9 allerlei Getier. Vom Holzhauer im Wald redet Jer. 46,23, vom Waldbrand Jes. 9,17; 10,17 ff.; Ps. 83,15, vom Sturm, der die Wald niederwirft (Luther: entblösst), Ps. 29,9, vgl. V. 5.
Über einzelne Wald vgl. die Artt. Basan, Gebirge Ephraim, Hereth, Karmel, Libanon, s. auch Kiriath-Jearim.