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Verwerflich

Verwerfen, Verwerflich.
1) Von Gott, wenn er einen von seinem Angesicht wegstößt, das heißt ihm seine Gnade entzieht, einzelne Menschen (1 Sa. 16,7; Hbr. 12,17), ein ganzes Volk (Ps. 78,59; Jer. 6,30; 7,29; 14,19; Klagel. 5,22), den Teufel (Offb. 12,10), die Stadt Babel (Offb. 18,21). Dies geschieht zur Strafe für die Gottlosigkeit der Menschen, die ihn verlassen, 1 Chr. 28,9, und seinem Wort nicht folgen, 1 Sa. 15,23; Hos. 9,17; 1 Kor. 1,19. Dagegen verwirft Gott die Frommen und Bußfertigen nicht, 3 Mo. 26,11. 44; Hi. 8,20; Jes. 41,9; Jer. 31,37. Daher die Bitte der Glaubigen, daß Gott sie nicht v. wolle, Ps. 51,13; 71,9; Wsh. 9,4. —
2) Von Menschen, die Gott (1 Sa. 8,7; 10,19), sein Wort (3 Mo. 26,15; Jes. 30,12; Jer. 6,19; 8,9; Hos. 4,6), seine Zucht (Spr. 3,11), seinen Gesalbten (Ps. 118,22; Mt. 21,42; Mk. 8,31; Luk. 17,25; Apg. 4,11; 1 Ps. 2,4. 7), überhaupt das Gute (Hos. 8,3; 1 Tim. 4,4) geringschätzen und als unnütz wegwerfen. Berwerflich sein steht 1 Kor. 9,27 im Sinn von zu Schanden werden.
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