Zum Inhalt

Vermessen

Vermessen, Vermessenheit, wenn ein Mensch im Reden und Handeln über das Mass seiner Kräfte und Aufgaben hinausgeht. Das kann geschehen im blinden Selbstvertrauen, Luk. 18,9; Röm. 2,19, sogar bei einem Petrus, Mt. 26,33. 35. 51, ist aber gewöhnlich verbunden mit Ütrotzigem bermut gegen Gott und seine Ordnungen, 5 Mo. 1,43 f. mit 4 Mo. 14,44; 5 Mo. 17,12. 13; 18,20; Spr. 21,24. Darum warnt die Schrift vor solcher V, 5 Mo. 18,22. Sie bleibt vor Gott nicht verborgen, 1 Sa. 17,28, und wird streng von ihm geahndet, 5 Mo. 17,12; 18,20, ja die Vermessenen stürzen sich selbst ins Unglück, Sir. 3,26. 28. 29. Augenfällige Beispiele göttl. Strafgerichte über Vermessen, Vermessenheit finden sich 1 Mo. 11,4-9; Dan. 4,26-30.
Zur Übersicht