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Untertan

Untertan. Im Schöpfungssegen 1 Mo. 1,28 ist dem Menschen gesagt, er soll sich die Erde u., das heißt durch seine überlegene Geisteskraft allmählich dienstbar machen. Die Menschen aber sollen, entsprechend der völligen Abhängigkeit ihres Tuns, Gott u. sein, Jak. 4,7, aller menschlichen Ordnung, 1 Pe. 2,13, der Obrigkeit, Röm. 13,1. 5 f.; Tit. 3,1, vgl. Mt. 8,9, die Weiber ihren Männern, 1 Kor. 14,34; Eph. 5,22; 1 Pe. 3,1; Tit. 2,5, die Knechte ihren Herren, Tit. 2,9; 1 Pe. 2,18. Es kann der Wille Gottes sein, daß ein Volk einem fremden u. wird, Jer. 25,9 ff.; 29,5-7; 2 Kö. 25,24; 17,3. Die Gemeinde der Gläubigen ist Christo u., Eph. 5,24, die Christen sind es untereinander, 5,21, besonders die Jüngern den Ältesten, 1 Pe. 5,5. Selbst die Gnadengabe poetischer Begeisterung entbindet einen Christen nicht von der Pflicht, schweigend und lernend dem anderen sich unterzuordnen, welcher dieselbe Gabe hat, 1 Kor. 14,32. Jesus, unter das Gesetz getan, eigentlich: unter dem Gesetz geboren, Gal. 4,4, war seinen Eltern u. in heiligem Gehorsam, Luk. 2,51, vgl. 49. Wenn dereinst alle widergöttlichen Mächte gebrochen sind, und alles dem Sohne u. geworden, also der Zweck seiner Mittlerherrschaft erreicht sein wird, 1 Kor. 15,25-27; Phi. 3,21; 1 Pe. 3,22; Hbr. 2,5 ff., alsdann wird der Sohn dem Vater in der Weise u. sein, daß er ihm das Reich übergibt, 1 Kor. 15,24 u. 28, auf daß Gott sei alles in allem.
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