Unmündig
Unmündig.
1) Vom natürl. Alter, Gal. 4,1 ff. (s. Säugling). —
2) Im geistigen Sinn. Die Schrift setzt nicht bloß voraus, daß in der Seele des Unmündig viel vorgeht, Glaube, Liebe, Lob Gottes (Ps. 22,10; 71,6; 8,3). sondern sie läßt auch die Alten Gott nur gefallen, wenn sie den einfältigen Kindersinn annehmen (Mt. 11,25). Aber weiterhin sollen die Schüler Jesu nicht u. Kinder bleiben (Eph. 4,14; Hbr. 5,13; 1 Kor. 3,1; Röm. 16,19).