Unmöglich
Unmöglich. Die Allmacht Gottes (s. Allmächtig) wird zuweilen durch den Satz ausgedrückt, daß für ihn nichts u. sei, 1 Mo. 18,14; Jer. 32,17. 27; Sach. 8,6; Mt. 19,26; Luk. 1,37; 18,27. Aber so gewiß es außerhalb Gottes keine Schranke gibt für die Durchführung des göttl. Willens, Ps. 115,3; 135,6; Röm. 9,14 ff., ebenso gewiß dürfen wir uns denselben nicht denken nach Art einer sinnlosen u. widerspruchsvollen menschl. Willkür, sondern der Wille Gottes ist bestimmt durch das Wesen Gottes. Unmöglich ist für Gott alles, was seinem Wesen widerstreitet. Es ist ihm u. seine Heiligkeit, 5 Mo. 32,4; Hbr. 6,18, seine Liebe, 2 Mo. 34,6; 1 Joh. 4,16, seine Weisheit, 1 Mo. 1,31; Röm. 11,33, zu verleugnen.
Ohne Gott ist es den Menschen u., die Seligkeit zu gewinnen, Mt. 19,26. Dem Gesetz ist es u., die Menschen zu erlösen, Röm. 8,1 ff. Ohne Glauben ist’s u., Gott gefallen, Hbr. 11,6. Es gibt eine Stufe des bewußten Abfalls von Gott, auf welcher es u. wird, Buße zu tun, Hbr. 6,4. Bei dem gegenwärtigen sündigen Zustande der Menschen ist es u., daß Ärgernisse ausbleiben, Luk. 17,1.