Unbeschnitten
Unbeschnitten (vgl. Beschneidung), öfter als Ausdruck der Verachtung und des Abscheus, 1 Mo. 34,14; 2 Mo. 12,48; Ri. 14,3; 15,18; 1 Sa. 14,6, bildlich für unrein. So von Bäumen, daher die Vorschrift 3 Mo. 19,23 ff., s. Obst. Besonders von sittl. Unreinheit der Menschen, welche damit als ein Naturzustand bezeichnet wird, in dem eine göttliche Reinigung noch nicht geschehen ist, Jes. 52,1; u. Herzen, 3 Mo. 26,41; Jer. 9,25; Hes. 44,7. 9; Apg. 7,51, u. Lippen, die vom Heiligen nicht heilig reden können, 2 Mo. 6,30 (vgl. unreine Lippen, Jes. 6,5), von u. Ohren, denen das rechte Gehör für die Stimme Gottes fehlt, Jer 6,10; Apg. 7,51 (vgl. Jes. 6,10; Jer. 5,21).