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Übergeben

Übergeben, eine Person in die Gewalt eines andern, so daß der andere über ihr Leben Macht hat, Jos. 20,5 (vgl. 1 Sa. 24,5; 26,8), bes. von Gefangenen, Unterworfenen, Sklaven in die Gewalt ihrer Feinde, Jos. 10,12; Ri. 2,23; Hi. 16,11; Ps. 31,9; 119,121; Jes. 19,4. Von Jesus, Luk. 23,25, Paulus, Apg. 27,1; 28,17. Den Aposteln 1 Kor. 4,9 (vgl. 2 Kor. 4,11); der Sünder in Korinth wird von Paulus dem Satan ü., das heißt in seine Macht hingegeben zum Verderben des Fleisches (leiblicher Krankheit und Tod), damit der Geist noch gerettet werde, 1 Kor. 5,5; die abgefallenen Engel sind von Gott in Gefangenschaft ü., um zum Gericht behalten zu werden, 2 Petr. 2,4. Gott übergibt das Volk in eine Lehre, die nicht gut ist, das heißt in den kanaanit. Götzendienst, Hes. 20,25. Auch = sich selbst hingeben (in die Sünde), 2 Kö. 17,17. Der Versucher schreibt sich die Macht über die Reiche der Welt als eine ihm übergebene zu, Luk. 4,6, dem Sohne Gottes aber ist wirklich die Macht über alles vom Vater ü., Mt. 11,27; Luk. 10,22 (vgl. Mt. 28,18; Joh. 13,3).
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