Zum Inhalt

Triefen

Triefen, vom fruchtbaren Regen und Tau, vom Gewitterregen, in dem sich Gott offenbart, Ps. 68,9, von reichlich angewendeten Spezereien; bildlich von unaufhörlichem Zanken, Spr. 19,13; 27,15, von dem fortwährenden Zürnen Gottes, 2 Chr. 12,7, von seinem gesegneten Walten, Ps. 65,12. Ebenso bezeichnet t. bildlich den Überfluß an einer Sache, Joel 4,18; Am. 9,13, oder die üppige Fruchtbarkeit, Ps. 65,13. Ein Haus wird „triefend“, Pr. 10,18, wenn sein vernachlässigtes Dach den Regen einläßt.
Zur Übersicht