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Topf

Topf, Geschirr zum Kochen von Fleisch (2 Mo. 16,3; 1 Sa 2,14; 2 Chr. 35,13), oder Gemüse (2 Kö. 4,40), oder Brühe (Ri. 6,19), irden oder ehern (3 Mo. 6,21). Der zerbrechliche irdene Topf Bild des Armen, der eherne des Reichen (Sir. 13,3). Durch den eisernen Szepter des Messias zerschellen die Heiden wie irdene Töpfe (Ps. 2,9). Der Topf wird beliebig geformt, Bild der souveränen Allmacht (Jer. 18,4); er wird gebrannt, Bild der Bewährung (Sir. 27,6). Der rinnende Topf Bild des Narren, der die Lehre nicht bewahrt (Sir. 21,17). Der siedende Topf von Mitternacht Bild des drohenden Chaldäerheers (Jer. 1,13). Dem Rauch des heißen Topf wird der Hauch des Krokodils (Hi. 41,12), dem schnell prasselnden und ebenso schnell zusammensinkenden Feuer von Dornen unter dem Topf das sinnlose Gelächter des Narren verglichen (Pr. 7,6). Wenn der Faule schon die Hand im Topf hat, ist er zu faul zum Essen (Spr. 19,24). In Hes. 11,3. 7 vergleichen die Magnaten Jerusalems witzelnd die Stadt mit dem Topf, sich mit dem Fleisch, das durch den Topf vor Anbrennen gesichert ist. Aber der Prophet muß in blutigem Ernst aus einem rostigen Topf ein Stück nach dem andern heraustun und zuletzt auch den Topf in Feuer ausglühen, 24,3. 6. 11 (s. Mark).
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