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tönend

Ton1, tönen, tönend, bei Luther besond. vom starken Schall der Posaune (2 Mo. 19,16; Jos. 6,5), der aber doch, wenn er eine bestimmte Wirkung tun soll, verständlich artikuliert sein muß (1 Kor. 14,8). Beweist schon dies den nur relativen Wert des Zungenredens, so ist vollends der größte Zungenredner ohne Liebe ein tönend Erz, das heißt ein seelenloser Lärmschlager (1 Kor. 13,1). Esra 3,11-13 von laut schallendem Jubelruf, Jes. 42,13 von gellendem Schlachtruf.
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