Sukkoth
Sukkoth.
1) Station der Kinder Israel beim „Auszug aus Ägypten“ (s. d. Art.). Sukkoth will Naville in den rings um Pithom (s. d. Art.) her aufgefundenen Resten von Thekot oder Thuku sehen und hält Thekot für den voltstümlichen Namen der Stadt, der später durch den heiligen Namen (Pithom = Stadt des Gottes Tum) ersetzt worden wäre. —
2) Eine palästinensische Stadt, deren Name „Hütten“ bedeutet, über deren Lage aber Unsicherheit herrscht. Hieher zog Jakob, 1 Mo. 33,17, nach der Begegnung mit Esau. Darnach scheint es im Ostjordanland gelegen zu haben, und zwar, da er doch wohl nach Süden zog, in der Nähe des Jabbok und der alten Straße von Ramoth in Gilead nach Sichem. Dazu paßt, daß es nach Jos. 13,27 im Stammgebiete Gads lag. Man hat es dann nur wenig nördlich vom Jabbok in einer 11-13 km breiten, 14-16 km langen Ebene, die im Unterschied von dem südlichen Jordantal reich bewässert und sruchtbar ist, bei Tell Der Alla angesetzt. Diese schon von dem alten Reland vertretene Ansicht über die Lage von Sukkoth ist jetzt noch die wahrscheinlichste. Auch 1 Kö. 7,46 bei der Bezeichnung der Lokalität von Salomos Gießerei ist dasfelbe Sukkoth gemeint.