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Suchen

Suchen.
1) im gewöhnl. Sinn, etwas Verlorenes, Pred. 3,6; Mt. 18,12, oder etwas Wertvolles u. Erstrebenswertes s., Pred. 7,25; 1 Pe. 1,10 usw.; Gott s., oder sein Antlitz s., 2 Chr. 34,3; Jes. 51,1; 1 Chr. 16,11; Hos. 5,15 und sonst = zu Gott sich wenden zu lebendiger Gemeinschaft mit ihm. Das geschieht besonders im Gebet, Ps. 34,5; Mt. 7,7 f. —
2) Auch von Gott wird ausgesagt, daß er die Menschen s., als Richter u. Rächer, 2 Chr. 24,22; Hi. 10,6; Ps. 10,15, wie als Retter, Ps. 119,176 — ebenso von Christus, Luk. 19,10 (freilich auch vom Teusel, 1 Pe. 5,8). —
3) Suchen und finden steht oft beisammen, letzteres als Lohn des ersteren, Mt. 7,7 f.; Jes. 55,6; Jer. 29,13 f.; Jes. 65,1; Röm. 10,20,
— s. aber auch das Gegenteil, Röm. 11,7; Joh. 7,34; Spr. 1,28; 14,6; Am. 8,12.
Die Gerechten s. des Frommen Seele, Spr. 29,10, heißt: sie stehen als Freunde für sein Leben ein, und s. es zu retten.
Ersuchen ist 1 Sa. 13,14 = erwählen, 2 Sa. 12,16 = bitten.
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