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Strom

Strom.
1) Im eigentl. Sinn, s. Bach, Fluß; über den Nilstrom s. Sihor. Über die Varadiesesströme s. Eden. —
2) Bildl. steht Strom mannigfach; sein rascher Lauf ist Bild des Ungestüms, Jes. 59,19, aber auch der Vergänglichkeit. Ps. 90,5; seine Fülle und Macht wird verwendet für reichen Segen, Ps. 36,9; Sir. 39,27, für große Weisheit, Spr. 18,4, Frieden, Jes. 66,12, Gerechtigkeit, Am. 5,24, andererfeits auch für allerlei Gefahr und Not, Ps. 124,4. Das Versiegen der Strome ist Bild des Todes, Hi. 14,11.
— Einen Strom lebendigen Wassers sieht der Seher der Offenbarung, Offb. 22,1, und Christus verheißt, daß Strome lebendigen Waffers von denen ausgehen sollen, die an ihn glauben, Joh. 7,38.
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