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Stroh

Stroh. Durch das Dreschen mit dem Dreschwagen wurden die Getreidehalme zermalmt, weshalb die hebräische Sprache für Stoppeln, Streu und Stroh dieselben Worte gebraucht. Nach dem Worfeln wurde das rückständige Stroh entweder auf dem Felde verbrannt oder es diente zum Futter fürs Vieh, 1 Mo. 24,25. 32; Ri. 19,19; Jes. 11,7; 65,25; bei der Herstellung der Ziegel wurde es in den Lehm geknetet, 2 Mo. 5,7 ff. Stroh ist ein Bild des Eitlen, Wirkungslosen, Hi. 41,19; Jes. 33,11, daher der Reden der falschen Propheten, Jer. 23,28. Mit dem Vrasseln des brennenden Strohs wird das Raffeln der fliegenden Heuschrecken verglichen, Joel 2,5. Wie das Stroh im Feuer, so vergehen die Gottlosen im Gericht, Jes. 5,24; Mal. 3,19.
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