Stirn
Stirn. Aus der Stirn drückt sich die Willensrichtung und -stärke des Menschen aus, sowohl der von Gott gewirkte unerschütterliche Mut, als der widergöttliche Trotz, Hes. 3,7-9; Jes. 48,4, oder die Schamlostgkeit, Jer. 3,3. Daher werden auch in den Gesichten Hes. 9,4; Offb. 9,4; 13,16; 14,1. 9; 22,4 die Menschen durch Inschriften oder Zeichen an der Stirn nach ihrer Zugehörigkeit zum Reiche Gottes oder des Satans kenntlich gemacht, vgl. 2 Chr. 26,19 f.