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sich krümmen

Krumm, sich krümmen.
1) Der Rücken wird k. und damit der Gang gebückt infolge eines körperlichen Leidens, Luk. 13,11, oder von innerem Gram, Ps. 38,7. Die Beine k. sich im Alter, Pr. 12,3. Unter den Schmerzen, besonders bei der Geburt, krümmt sich der ganze Leib, Ri. 5,27; 1 Sa. 4,19; Jes. 21,3. —
 2) Die sprichwörtliche Rede: „das Krumme wird nicht schlicht oder gerade,“ Pr. 1,15; 7,13, bedeutet: das von Gott einmal Angeordnete u. Festgestellte kann der Mensch nicht ändern. —
3) Krumme Wege sind Ps. 125,5; Luk. 3,5, bildlich eine unredliche Handlungsweise. Die krumme oder gewundene Schlange, Jes. 27,1, bedeutet wohl das am gewundenen Euphrat gelegene Babel.
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