Schwer
Schwer.
1) Schwer zu tragen sind von natürlichen Dingen zum Beispiel Steine, Blei; noch schwerer der Narr (Spr. 27,3; Sir. 22,17) und die Leiden Hiobs (6,3). Wegen s. Sünden (1 Mo. 18,20; Ps. 38,5) lastet die Hand Gottes s. auf dem Sünder (1 Sa. 5,6; Ps. 32,4). Schwer wird auch von despotischer Herrschaft und harter Arbeit gesagt (1 Kö. 12. 4; Jes. 47,6; 2 Mo. 1,14; Neh. 5,18). Schwer, das heißt gewichtig, nachdrucksvoll sind die Briefe Pauli (2 Kor. 10,10), hingegen persönlich trat er nicht mit der vollen Schwere seiner Autorität auf (1 Th. 2,7). —
2) Schwer zu tun von Geschäften und Sachen (2 Mo. 18,18. 26; 4 Mo. 11,14; 5 Mo. 17,8). Die Pharisäer lassen das Schwerste im Gesetze, das Innerliche, dahinten (Mt. 23,4. 23). Dem hingegen, der glaubt und liebt, sind die Gebote nicht s. (1 Joh. 5,3). —
3) Schwer zu verstehen ist zum Beispiel das Glück der Gottlosen (Ps. 73,16). Schwer ist das Hohepriestertum Jesu den noch unmündigen Hbr.ern (5,11). Ebenso ist in den Briefen des Paulus einiges s. verständlich (2 Petr. 3,16).