Schüssel
Die Schüsseln, die zum Schaubrottisch gehören, in welchen wahrscheinlich die Schaubrote aufgetragen wurden, waren aus Gold (2Mo 25,29; 37,16). Als Gaben der Fürsten bei der Einweihung des Altars werden silberne Schüsseln aufgeführt, zum Gebrauch beim Speisopfer (4Mo 7,13.19 usw.), sonst werden Schüsseln genannt bei der Passahmahlzeit (Mt 26,23). Eine flache Schüssel, ein Teller, ist in Mt 14,8.11 gemeint. In Mt 26,23 bezeichnet Jesus den Judas, der entweder gerade zu gleicher Zeit mit ihm in die Schüssel oder: der mit Jesus in dieselbe Schüssel tauchte, weil er ihm gegenüber saß.
Die Pharisäer halten die Schüssel auswendig rein (Mt 23,25), das heißt sie sehen nur auf das Äußere und scheinen äußerlich betrachtet rein, aber das Innere straft diese Heuchelei Lügen.
Ausschütten wie eine Schüssel (2Kön 21,13), bezeichnet das völlige Umstürzen und Vernichten.