Zum Inhalt

Schminke

In 2Kön 9,3 schminkte sich dem König Jehu zu Ehren Isebel ihr Angesicht. Denselben Ausdruck braucht Jer 4,30, wörtlich: das Setzen der Augen in „pukh“.
In 1Chr 29,2 aber wird pukh genannt neben Gold, Silber, Erz, Eisen, Onyx, Rubinen und bunten Steinen und ist wohl das uralte und heute noch im Orient gebräuchliche Färbemittel des Spießglanzes oder Antimonit. Dasselbe wird gebrannt und gestoßen, mit Öl oder Rosenwasser zu einer Salbe angesetzt, mit welcher die Augenbrauen gefärbt und schwarzblaue Ringe um das Auge gezogen werden. Der Kontrast des Weißen im Auge erhöht den Glanz des Auges, worauf um so mehr gesehen wird, als mit Ausnahme des Auges das ganze Gesicht verschleiert wird.
Zur Übersicht