Schlachten
Schlachten.
1) Von Tieren, die dazu geboren sind, 2 Petr. 2,12,
a) zum Essen (Apg. 10,13). Daher von Bereitung von Mahlzeiten (1 Mo. 43,16; 1 Sa. 25,11; Spr. 17,1; Jes. 22,13), sinnbildlich vom Mahle der Weisheit oder des Reichs Gottes (Spr. 9,2; Mt. 22,4; Luk. 15,23).
b) Zum Opfern, s. Opfer.
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2) Von Menschen. Ein unsäglicher Greuel ist, den Götzen Kinder s. (Hes. 23,39). Die Gottlosen s. die Frommen (Ps. 37,14). Wie ein Schaf wird Jeremia und der Knecht Gottes zur Schlachtbank geführt (Jer. 11,19; Jes. 53,7). Hingegen ist es Eifer für Gott, wenn Elia die Baalspropheten (1 Kö. 18,40) und Jehu das Haus Ahabs schlachtet (2 Kö. 10,7. 14) und Abraham seinen Sohn s. will (1 Mo. 22,10). Gott selbst Völker (4 Mo. 14,16) und einzelne, Jer. 12,3. So müssen Moab (Jer. 48,15), Edom (Jes. 34,2. 6), Babel (Jer. 50,27; 51,40), Ägypten (Jer. 46,10. 20), die Könige der Heiden (Jer. 25,34), zuletzt Gog und Magog (Hes. 39,17. 19) zur Schlachtbank. Der Herr hält ein Schlachtfest (Zef. 1,7. 8). Die Eingeladenen sind die Zerstörer (Jes. 13,3) und die Raubvögel, die ein überreiches Mahl an den unbegrabenen Leichen derverschiedenen Standespersonen finden (Offb. 19,17. 18). Von diesem apokalyptischen Schlachttag redet auch Jak. 5,5, bessere Lesart: Ihr habt euch geweidet am Schlachttag, der vor der Tür ist.