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Schirm

Schirm,
1) von Gott, der ein Schirm ist derer, die auf ihn trauen, Ps. 5,12, in äußerer Not, wider Feinde (Ps. 140,8) und jegliche Trübsalshitze (Ps. 91,1; Sir. 34,19) und in innerer Bedrängnis, durch sein Wort und seine Wahrheit, Ps. 32,7; 91,4; 119,114, wie durch seine Weisheit, Sir. 6,30. Besonders wird der Herr Schirm und Schmuck seiner Gemeinde sein in der letzten Zeit, indem er sich an ihr durch seine Gnade, an den Feinden durch seine Gerichte verherrlicht, vgl. Jes. 4,5. —
 2) Der Schutz durch Menschen und weltliche Mittel, Jes. 16,4; Na. 2,6, ist unzuverlässig. Wenn man gar Lügen zu seiner Zuflucht und Heuchelei zu seinem Schirm macht, so wird der Herr das Notdach dieser Zuflucht durch seinen Hagel zusammenschlagen und den falschen Schirm durch Regengüsse wegschwemmen; dies die Bedeutung von Jes. 28,15. 17.
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