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Scherbe

Scherbe. Mit Scherben schabt sich der Aussätzige, seinen Schmerz zu lindern, Hi. 2,8. Scherben sind Bild des Saft- und Kraftlosen, Ps. 22,16, des Zerbrechlichen, Vergänglichen, Schwachen, Jes. 45,9, des Gehaltlosen, sittlich Wertlosen, Spr. 26,23. Völlige Zerstörung, so daß nicht einmal Scherbe übrig bleiben, wird Israel gedroht, Jes. 30,14; Hes. 23,34 genauer: du wirst die Scherben (des Kelches) benagen, um gleichsam die letzten Tropfen des bittern Trankes zu saugen.
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