Zum Inhalt

Scheitel

Scheitel, die Mitte der Haarbodens auf dem Haupte. Auf den Scheitel kommt (von oben herab) göttlicher Segen und Schmuck; so über Josephs Nachkommenschaft im Segen Jakobs, 1 Mo. 49,26, und Moses, 5 Mo. 33,16. Ebenso aber kommt auf den Scheitel des Gottlosen die Strafe seines Frevels, Ps. 7,17, und in der Gerichtszeit wird der Scheitel der Töchter Zion kahl gemacht, ihr Haarschmuck (infolge von Mißhandlung oder Trauer) weggenommen. Mit dem Ausdruck: „von der Fußsohle bis zum Scheitel“ wird die Gestalt des ganzen Körpers dargestellt, entweder in ihrer Schönheit, 2 Sa. 14,25, oder als eine durch Krankheit, Gebrechen, Wunden entstellte, 5 Mo. 28,35; Hi. 2,7 (ebenso mit dem Ausdruck: „von der Fußsohle bis zum Haupte“, Jes. 1,6). Der Löwe, der Arm und Scheitel raubt oder zerbricht, 5 Mo. 33,20, ist Bild des Starken, der seinen Feind gänzlich vernichtet.
Zur Übersicht