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Scepter

Scepter, Herrscherstab, Esth. 4,11; 5,2; 8,4; Hes. 19,11. 14, meist als Sinnbild der Herrschaft. So 1 Mo. 49,10: das Scepter wird nicht von Juda weichen noch der Herrscherstab von seinen Füßen (zwischen denen er ruht); dagegen vom Aufhören der Herrschaft von Gottlosen, Ps. 125,3, von heidnischen Völkern, Am. 1,5; Sach. 10,11. Besonders in Weissagungen von der messianischen Herrschaft, 4 Mo. 24,17; Ps. 110,2 (genauer: der Herr wird das Scepter seines Reiches ausstrecken von Zion aus); ferner Ps. 2,9, wo das Beiwort eisern die unüberwindliche Macht, und Ps. 45,7 (Hbr. 1,8), wo das Beiwort gerade (richtig) die Gerechtigkeit dieser Herrschaft anzeigt. Hbr. 11,21 ist es Jakobs Wanderstab. Der Verfasser führt nämlich die Stelle 1 Mo. 47,31, welche nach dem hebr. Grundtext lautet: „er neigte sich zu der Hauptseite des Bettes“, nach den LXX an, welche für das Wort mittah (Bett) das andere: matteh (Stab) gelesen haben, so daß es nach ihnen heißt: er neigte sich über die Spitze seines Stabes. Es handelt sich in beiden Fällen um eine Gebärde der Beugung und Anbetung vor Gott.
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