Reis
Reis. Das Wachsen der Reiser, Hi. 8,16, Bild des (scheinbaren) Glücks eines Gottlosen. Hes. 17,4 ist unter dem Reis aus dem Wipfel der Zeder der König Jojachin gemeint, den Nebukadnezar nach Babylon gefangen führte; die Zeder ist das davidische Königshaus. V. 22 heißt dann der Messias ein zartes Reis von dieser Zeder, ähnlich Jes. 53,2 ein Reis oder Wurzelschößling aus dürrem Erdreich zur Bezeichnung seiner niedrigen Herkunft und Erscheinung, vgl. Jes. 11,1.