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Quasten

Quasten 4 Mo. 15,38 f.; 5 Mo. 22,12, sind an den 4 Zipfeln des Mantels (der aus einem viereckigen Stück Tuch bestand) bei den Israeliten. Diese Quasten sollten zur steten Erinnerung an Gottes Gebote, überhaupt zum Zeichen der Gottangehörigkeit dienen. Im Neuen Testament sind diese Quasten zu verstehen bei Luthers Übersetzung: „Saum“. Jesus trug sie auch (Mt. 9,20; 14,36). Die Pharisäer sahen in ihrem äußerlichen Wesen etwas Besonderes darin, diese Quasten besonders groß zu tragen, Mt. 23,5, vgl. Art. Denkzettel und Abb. 283.
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