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Pithom

Pithom (Luther unrichtig Pithon), ist 2 Mo. 1,11 neben Ramses als eine Stadt erwähnt, bei deren Erbauung die Israeliten fronen mußten. Der Name Pi-tum oder P-Atum bedeutet „Haus des Sonnengottes Tum oder Atum“. Man hat es wahrscheinlich gemacht, daß jene „Magazinstädte“, wie sie 2 Mo. 1,11 heißen, von Ramses II. erbaut oder doch verschönert und befestigt wurden. Man suchte Pithom früher im Westen des Wadi Tumilat, durch welchen der Süßwasserkanal nach Ismailia geht. Brugsch hat sie dagegen als in einem Bezirk Theku (= Sukkoth 2 Mo. 12,37), „am Eingang des Ostens“ gelegen, nachgewiesen, und in der Tat hat Naville im Febr. 1883 im Osten des Wadi Tumilat bei der Eisenbahnstation Ramses (die also ihren Namen mit Unrecht trägt) in dem Tell el-Maschuta Inschriften gefunden, die beweisen, daß man Pithom vor sich habe. Sogar die alten Magazine will man gefunden haben.
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