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Pforte

Pforte.
1) Ein gewöhnliches Tor, Neh. 2,8. Jerusalem heißt die Pforte der Völker (Hes. 26,2) als ein Ort mit Weltverkehr, den Tyrus beerben will. —
2) Die Pforte des Himmels glaubte Jakob in Bethel zu finden (1 Mo. 28,17, vgl. Wsh. 10,10). Die enge Pforte (Mt. 7,13. 14; Luk. 13,24) ist nicht am Ende, sondern am Anfang des Wegs zu denken. Sie ist also der Entschluß, nicht mit dem Strome zu schwimmen, Jesu als Jünger nachzufolgen. Die weite Pforte ist nicht schwer zu finden, sie ist der Sinn, der sich von selbst darbietet und in zahlreiche Gesellschaft führt, der ohne Selbstund Weltverleugnung das Natürliche und Gewöhnliche tut. —
3) Pforte der Hölle, Jes. 38,10; Wsh. 16,13; Mt. 16,18, s. Hölle.
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