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Pflanze

Pflanze, pflanzen. Oft bildlich, bes. im Alten Testament von der Pflanzung des Volkes Gottes. Gott hat sein Volk gepflanzt im Lande Kanaan, 2 Mo. 15,17; Ps. 80,9. 16; Jer. 45,4; Hos. 9,13, und will es noch weiter p., 2 Sa. 7,10; 1 Chr. 17,9, auch nach der Wegführung von neuem p., Jer. 24,6; 31,28; 32,41 (vgl. Hes. 36,36); Am. 9,15; auch die im Lande Zurückgebliebenen wieder p. (gedeihen lassen), Jer. 42,10, wie er überhaupt Völker und Königreiche baut und p. und wieder ausreutet und zerstört, wie er will, Jer. 1,10; 18,9, vgl. auch Hütten (Zelte) von Gott gepflanzt, 4 Mo. 24,6. So werden ferner Sprößlinge aus dem davidischen Königsgeschlecht gepflanzt, Hes. 17,8. 10. 22. 23 (vgl. Jes. 11,1; Sach. 6,12). Der Gottesfürchtige ist gepflanzt wie ein Baum an Wasserbächen, Ps. 1,3; Jer. 17,8, wird gepflanzt im Hause des Herrn, Ps. 92,14. Sonst vom Schaffen Gottes, Pfl. des Ohrs, Ps. 94,9, der Himmel, Jes. 51,16. Im Neuen Testament, in Gleichnissen Jesu, Mt. 21,33; Mk. 12,1; Luk. 20,9; Luk. 13,6. Bes. von Lehre und Wort, wenn es in den Herzen der Menschen festen Boden gewinnt und dann Früchte bringt, Mt. 15,13; Jak. 1,21; 1 Kor. 3,6 ff. Aber auch die Gläubigen werden in der Taufe zu gleichem Tode mit Christo gepflanzt, das heißt in solche Gemeinschaft mit ihm versetzt, welche in ihnen den Grund zu einer der seinigen gleichen, durchs Sterben zum Leben gehenden Entwicklung legt, Röm. 6,5.
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