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Og

Og, König von Basan (s. d.) und dem nördl. Teil von Gilead, Jos. 12,4, letzter Abkömmling des alten Riesengeschlechts der Rephaim, 5 Mo. 3,11, wurde wie Sihon, der Herrscher des südl. Teils von Gilead, noch unter Moses Führung von den Israeliten besiegt, 4 Mo. 21,21-35; 5 Mo. 2,26-36; 3,1-12; Jos. 12,1-6. Die Unterwerfung dieser beiden Amoriterkönige wird oft als göttl. Gnadentat erwähnt. Ogs Residenz war Astaroth-Karnaim, seine zweite Hauptstadt Edrei, wo auch die für ihn unglücklich verlaufende Entscheidungsschlacht stattfand. Das eiserne Bette Ogs (wohl richtiger sein aus Eisenstein oder Basalt verfertigter Sarkophag) hatte eine Länge von 9 Ellen = 4,3 m, eine Breite von 4 Ellen = 1,9 m u. wurde noch lange in der Ammoniterstadt Rabbath als Merkwürdigkeit gezeigt, 5 Mo. 3,11.
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