Nutz
Nutz, nütze, nützen, nützlich. Sofern es sich um zeitlichen Nutzen handelt, warnt die Bibel vor Eigennutz und vor dem Eigennützigen (Sir. 37,8; $$Jud. 16::Jdt16$$); ebenso vor Überschätzung des irdischen Guts, denn „was Nutzes hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst?“ (Luk. 9,25, vgl. auch Pr. 5,9). Der wahre Nutz, nütze, nützen, nützlich des Menschen ist seiner Seele ewiges Heil. Um dieses zu sichern, ist freilich leibliche Übung (1 Tim. 4,8, vgl. Röm. 2,25), ja aller Werkverdienst samt Märtyrerruhm ohne Liebe nichts n. (1 Kor. 13,3), sondern nur das ungeteilte Vertrauen auf sein Verdienst (Gal. 5,2) und die fleißige Benützung seines heilsamen Wortes (2 Tim. 3,16, vgl. Joh. 6,63; Tit. 3,8). Eine solche Gottseligkeit ist zu allen Dingen n. und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens (1 Tim. 4,8).
Luk. 17,2: „dem wäre es nützlicher, wenn man einen Mühlstein an seinen Hals hängte usw.“, meint: ein solches grausames Geschick würde ihn doch davor behüten, jene schreckliche Schuld auf sein Gewissen zu laden.