Nahrung
Nahrung (Nähren) steht 1) — Ertrag des Feldes, Hab. 3,17; Spr. 31,11. 14; Weish. 16,2, oder für Erwerb der Nahrung, Hes. 44,29; Sir. 7,16; Jak. 2,15, auch allgemein für Vermögen (dieselbe zu beschaffen), Mk. 12,44; Luk. 21,4; 8,43.
2) Lebensweise, Art, sich die Nahrung zu verschaffen, 1 Mo. 46,33; 47,3.
3) Sorgen der Nahrung verbietet der Herr, Luk. 21,34, denn der himml. Vater nähret noch mehr als die Vögel des Himmels, seine Menschenkinder, Mt. 6,26; Luk. 12,24. Aber arbeiten soll der Mensch um seine Nahrung, Ps. 128,2, und „wer sich mit seiner Arbeit nähret und lässet ihm genügen, der hat ein fein ruhig Leben“, Sir. 40,18. Dieses „sich nähren“ muß freilich ein redliches sein, Ps. 37,3; es gibt auch ein „sich nähren vom gottlosen Brot“, Spr. 4,17, oder vom Schwert, 1 Mo. 27,40. Das ist ein sich „nicht mit Ehren nähren“, Sir. 40,30, und wer seinem Nächsten seine Nahrung nimmt, der „tötet seinen Nächsten“, Sir. 34,26.
Diejenigen, die das Evangelium verkündigen, dürfen sich „vom Evangelium nähren“, 1 Kor. 9,14.