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Nachfolger

Nachfolger bei Paulus ist ein anderes Wort (auch 3 Joh. 11), das genauer „Nachahmer“ zu übersetzen wäre. Der Nachfolger folgt einem Vorgang, der Nachahmer einem Vorbild. Obwohl beides ineinander übergeht (1 Pe. 2,21), so ist doch Nachfolge tiefer, weil es die Anhänglichkeit an die Person, den Verzicht auf das eigene Selbst, die Leidensbereitschaft in sich schließt, während einer ein Vorbild nachahmen kann, ohne auf sich selbst zu verzichten.
Nachfolger, das heißt Nachahmer Gottes, sollen die Christen als Kinder Gottes sein, dem sie nacharten, Eph. 5,1. Besonders empfiehlt Paulus seinen geistl. Kindern, ihren geistl. Vater nachzuahmen, wie er Christi Nachahmer sei (1 Kor. 4,16; 11,1; 1 Th. 1,6; 2 Th. 3,7; Phi. 3,17). Auch am Vorbild und Vorgang anderer Geistesmenschen wie Abraham (Hbr. 6,12; Röm. 4,12) oder der Urgemeinde (1 Th. 2,14) soll sich der Christ bilden (vgl. Vorbild).
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