Mastkalbvieh
Mastkalb, -vieh. Das Fleisch des Schlachtviehs, namentl. des jungen, durch reichlichere Fütterung wohlschmeckender zu machen, verstand man schon im hohen Altertum, 1 Sa. 28,24. Für des Königs Tafel, 1 Kö. 5,3, bei Familienopfern, 1 Kö. 1,9, oder sonstigen Familienfesten, Luk. 15,23; Mt. 22,4, wurde Mastvieh geschlachtet. Nach 1 Kö. 4,23 wurde auch Federvieh gemästet, über dessen Art jedoch die Ausleger nicht einig sind.
Von einem innerlich Gott entfremdeten Volke gefallen dem Herrn auch die Opfer von Gemästetem nicht, Jes. 1,11; das Mastkalb ist Jer. 46,21; Mal. 3,20 ein Bild der Kraft und des fröhlichen Gedeihens.