Mark
Mark, das Fett in den Gebeinen. Hiob sagt 21,24: des Gottlosen Gebein ist getränkt mit Mark = er ist stark und gesund, vgl. Jes. 58,11. Das Markfett ist das edelste Fett, daher Jes. 25,6 die Speisen bei dem messianischen Gnadenmahl mit Markfett bereitet sind, denn die Heiden werden gesättigt mit den reichen Gütern seines Hauses, dagegen werden die besten Markknochen von Hesekiel symbolisch im Topf verbrannt, denn die Mächtigen in Jerusalem gehen mit der belagerten Stadt unter, 24,4. Josephs Familie soll das Mark des Landes essen, sofern Gosen die beste Weide gibt, 1 Mo. 45,18. Weil das Mark das Innerste ist, so wird die richterliche, die innerlichste Gedankenwelt bloßlegende Kraft des Worts Hbr. 4,12 damit bezeichnet: Es scheidet Mark und Bein.