Locken
Locken.
1) Im schlimmen Sinn, nach einem der hebr. Ausdrücke = herbeizischen, durch Pfeifen herbeirufen. So ist Ephraim wie eine verl. Taube, Hos. 7,11. Die Lockung geht aus teils von Menschen, Spr. 1,10; 16,29; 2 Petr. 2,14, teils von der eigenen Lust, Jak. 1,14. In Sir. 2,2 ist zu übersetzen: wanke nicht, wenn der Sturm kommt. In der Bedeutung von erwecken zum Gericht steht es von Gott Jes. 5,26; Hes. 39,2. —
2) Im guten Sinn: von Gott, der sein abtrünniges Volk aus dem Verderben lockt und selbst unter Gerichten, wenn deren Zweck erreicht ist, freundlich mit ihm redet, Hos. 2,16.