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Joch

Joch, im eigentlichen Sinn s. Ackerbau. Ein Joch Ochsen = ein Paar Ochsen, Luk. 14,19. Bildlich wird es nicht selten gebraucht, 1 Kö. 12,4; 2 Chr. 10,4; 1 Tim. 6,1 usw. Das Joch in seiner Jugend tragen, Klagel. 3,27 = das, das Gott auflegt. Gott zerbricht das Joch zur rechten Zeit, 3 Mo. 26,13; Jes. 9,3. Ein eisernes Joch ist ein besonders schweres, 5 Mo. 28,48 (wie das eines schlimmen Leumunds, Sir. 28,24), das man nicht so leicht selbst zerbrechen kann wie etwa ein hölzernes. Jer. 28,13. Ein menschliches Joch, Hos. 11,4, ist ein nicht zu hartes. Das knechtische Joch, Gal. 5,1, ist das Gesetzesjoch, das sanfte Joch Christi = seinen Dienst auf sich nehmen, Mt. 11,29. 30. Nicht am fremden Joch ziehen „mit den Ungläubigen“, 2 Kor. 6,14, das heißt nicht mit den Ungläubigen eine Gemeinschaft eingehen, die so unnatürlich wäre, wie das 5 Mo. 22,10 genannte.
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