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Gering

Gering bezeichnet bei Menschen eine äußerlich niedrige Stellung ohne Macht und ohne Ansehen. Das Gesetz Moses schärft ein, man soll den Gering vor Gericht nicht bevorzugen („schmücken“ 2 Mo. 23,3, vgl. 3 Mo. 19,15) aus Mitleid, ebensowenig natürlich ihn bedrücken (Ps. 82,4; Spr. 14,31; 28,3). Gott, der nicht aufs Äußere sieht, nimmt sich der Gering besonders an (Ps. 72,13; 113,7; Jes. 25,4; 2 Kor. 7,6). Und Jesus macht darauf aufmerksam, daß das Verhalten gegen die Geringen u. Geringsten von unberechenbarem Einfluß für unser künftiges Los sei (Mt. 10,42; 18,6; 25,40. 45); denn es offenbart sich darin die Treue oder Untreue im Kleinen (Luk. 16,10).

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