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Gebrechen

Gebrechen.

1) Als Hauptwort, von irgend einem Fehler und Makel, zunächst des Leibes, der dadurch „gebrechlich“ wird, Ps. 105,37; Dan. 1,4, auch von Tieren, 3 Mo. 22,22, dann des Geistes und der Seele infolge von Sünden, Ps. 103,3, oder bei Mangel an Glauben, Röm. 15,1, in leiblichem und geistigem Sinn zugleich, Sir. 3,12. Insbesondere mußte, was mit dem Opferdienst zusammenhing, Priester und Opfertier, ohne Gebrechen sein, 3 Mo. 21,17 ff.; 22,22, ein Schattenbild des wahrhastigen Hohenpriesters, der als Priester und Lamm zugleich unbesleckt war, Hbr. 7,26.

2) Als Zeitwort = Mangel haben an etwas, Ri. 18,10; 19,19; Mt. 25,9; Joh. 2,3, gar werden, 1 Mo. 47,15; Ri. 5,7.null

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