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Gebein

Gebein wird nicht nur außer der wörtlichen Bedeutung auch vom ganzen Leib, besonders dem Leichnam (1 Mo. 50,25 u. a. St.) gebraucht, sondern auch vom ganzen Leben des Menschen, Ps. 34,21; Spr. 17,22; Hi. 21,24, ja sogar häufig gerade vom inneren Leben, namentlich von starken, gedrückten oder gehobenen Gemütsbewegungen und -Stimmungen, sofern sich dieselben ja auch im leiblichen Verhalten und Befinden ausdrücken: Schrecken und Angst Hi. 4,14; Jer. 23,9, Trost- und Hoffnungslosigkeit Klagel. 3,4; Jes. 38,13, Gewissensqualen und schmerzliche Reue Ps. 6,3; 32,3; 38,4; 102,4. 6; Hi. 33,19, Trost und Freude Ps. 51,10; Spr. 3,8; 15,30; Jes. 58,11; 66,14. Über Eiter in den Gebeinen s. Eiter.

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