Garten
Garten (). Der erste Aufenthalt der Menschen heißt ein von Gott gepflanzter Garten, $$1 Mo. 2,8 bis 3,24::1. Mose 2,8-3,24$$, dessen Bäume teils mit ihren Früchten dem Menschen Nahrung boten, teils mit ihrem Schatten Schutz gewährten. An Baumgärten haben wir auch in erster Linie zu denken bei den Königl. Garten, zum Beispiel 2 Kö. 25,4, Esth. 1,5, vgl. Hohel. 4,15 f.; 6,11, ebenso bei den Garten Joh. 18,1 (Gethsemane) und 19,41. Wegen des Schattens konnte im Garten ein Gastmahl gehalten werden, Esth. 1,5; wegen der dort zu findenden Abgeschiedenheit ist er Sus. 15 Ort des Badens, des Gebets Joh. 18,1, des Begräbnisses 2 Kö. 21,18; Joh. 19,41. Auch wurde in Garten oft Abgötterei getrieben, Jes. 1,29; 65,3; 66,17. Gemüsegärten sind erwähnt 5 Mo. 11,10; 1 Kö. 21,2. Nach ersterer Stelle mußten sie, wie bei uns in heißer Jahreszeit, begossen werden; ebenso war für Baumgärten eine genügende natürliche oder künstliche Bewässerung Lebensbedingung, 1 Mo. 2,10; Pr. 2,5 f. Wegen des Wasserreichtums und der dadurch bewirkten Fruchtbarkeit heißt 1 Mo. 13,10 die Gegend von Sodom und Gomorrha ein Garten Gottes, vgl. auch Jes. 58,11; Jer. 31,12; Sir. 40,17 und dagegen Jes. 1,30. In Hes. 31,8 ist die ganze Erde der Garten Gottes, dessen Bäume die einzelnen Völker mit ihren Königen sind.