Fleiß
Fleiß, fleißig, sich fleißigen (oder befleißigen). Fleiß, fleißig, sich fleißigen, die eifrige und andauernde Tätigkeit bei einer Arbeit, ist eine Zierde in jedem Stand, beim Mann wie beim Weib (Spr. 12,24; 31,15), beim Knecht wie beim Herrn (Sir. 7,22; Röm. 12,8), beim Prediger wie beim Zuhörer (Jer. 25,3; Apg. 8,6), beim Ackermann wie beim Gelehrten (Sir. 20,30; Apg. 22,3; Pr. 10,10). Aber auch der Christenberuf im ganzen und jede einzelne Christentugend erfordert Fleiß, fleißig, sich fleißigen (Röm. 12,17; Eph. 4,3; Ti. 2,14; 2 Petr. 1,10; Hbr. 4,11; 6,11; 13,18; Offb. 3,19, vgl. Jos. 22,5; Ps. 119,4; Spr. 4,23). Den zeitlichen Segen des Fleiß, fleißig, sich fleißigen rühmen wiederholt die Sprichwörter (10,4; 12,24; 13,4); den Himmelslohn des Fleiß, fleißig, sich fleißigen schildert das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden (Mt. 25,14 ff., vgl. übrigens Luk. 17,10).